Ultraschalltherapie

Ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall.

Ultraschall wirkt als Mikromassage. In der Ultraschalltherapie kommt sowohl Dauer- als auch Impulsschall zum Einsatz. Die Art des Schalls spielt für die Gesamtbehandlungsdauer und die einzustellende Ultraschallstärke eine große Rolle. Die Ultraschalltherapie führt dazu, dass die Temperatur im Gewebe ansteigt. Dadurch verbessern sich die Durchblutung und der Stoffwechsel (sog. Trophikverbesserung). Außerdem wird die Gewebespannung (Tonus) herabgesetzt. Die Behandlungsdauer eines Areals liegt zwischen einer und zwei Minuten. Chronische Erkrankungen werden je nach Schweregrad bis zu zehn Minuten behandelt. Zusammen mit Paraffin-Umschlag wird Ultraschall zur Behandlung von Prostatitis (Entzündung der Prostata) benutzt.

In der Ultraschalltherapie kann sowohl die erkrankte Stelle lokal behandelt, als auch zuführende Nerven stimuliert werden.

Anwendungsbereiche: Myalgien, Lumbago, Zustand nach Frakturen, Distorsionen und Quetschungen, akute Arthritis, Ischias, Neuritiden und Neuralgie, chronische Muskel- oder Sehnenschmerzen, Herpes Zoster (Gürtelrose), Arthrose, Spondylose, Prostatitis und andere